- Rundgang |
Aus den Lexika:
Litschau, NÖ., GD, Stadt, 534 m, 2923 Ew., 81,05 km2, nördlichste Stadt Österreichs an Schönauer Teich und Herrenteich sowie Reißbach, im nordwestl. Waldviertel. - Außenstelle der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik, 2 Golfplätze, Straßenmeisterei; metallverarbeitende Fabrik (Beschläge, Schilder usw.), Holzverarbeitung, 2 Werke für Heimtierbedarf, Sommerfremdenverkehr - 1386 urk. als Stadt genannt, im 17.-18. Jh. Glasöfen, später Textilind.; spätgot. 3-schiffige Hallenkirche (14.-15. Jh., 1685 barockisiert) mit Wandmalereien (14. und 15. Jh.); Altes Schloß mit Bergfried (13. Jh.); Neues Schloß (18. Jh.); Hauptplatz gesäumt von Waldviertler Ackerbürgerhäusern aus dem 19. Jh.; Pranger (1688); Teile der Stadtmauer mit ehem. zusätzl. Stadttor (1685) erhalten. K.-Schrammel-Dokumentation im Heimatmuseum; Kultursommer.; Hallenbad, Freibad mit Pool und Freizeitanlage; Die Katastralgemeinden
Das Obere Waldviertel, eine mystische Ur-Landschaft
mit vielen Mythen und Sagen und eine der nordischskandinavischen Landschaft
gleichende Region, mit seinen vielen Seen, 500 Teichen, abgerundeten Steinblöcken
des Granit-Urgesteins, tiefen Nadelwäldern, Wiesen, Feldern und kleinen, bäuerlichen
Dörfern und romantischen alten Städtchen. Litschau, die nördlichste Stadt Österreichs
im Mittelpunkt Europas wird zugleich als die gesündeste Ecke Österreichs
benannt. Die 600 Jahre kleine alte Stadt mit seinem histor. hübschen Stadtkern,
überragt vom Schloß, war auch Heimat von Kaspar Schrammel. Seine Söhne gründeten
die berühmte Wiener Schrammelmusik. Die ganze Familie findet hier Erholung,
Ruhe, noch unverdorbene Natur, aber auch Sport, Spiel, Unterhaltung, Kultur.
Ideal für Radtouren Wandern und Reiten. Es gibt zahlreiche Ausflugswege in
dieser hügeligen, idyllischen Landschaft, unweit der Grenze zur CSFR, die Sie
nun ohne Eisernen Vorhang leicht besuchen können. Böhmen mit den alten Städten
Budweis (80km) u. Prag (120km) sind gut erreichbar. Zahlreiche Burgen, Stifte,
Schlösser, wie Schloß Ottenstein am Kamptal-Stausee, Wasserburg
Heidenreichstein/ANDERSWELT, Reingers/HANFDORF u. v. a., der nahe Böhmerwald, die alten Städte Gmünd,
Zwettl, Horn liegen nahe. Autoausflüge in das Weinland Wachau an der Donau, z.
B. Dürnstein, Spitz, Melk, Krems, nach Linz (120km), Wien (137km), Salzburg u.
Alpen (220km). In Litschau selbst gibt es viel zu tun: Bei Familien sehr beliebt
der Badesee Herrensee (24 ha, Bootsverleih) mit Waldstrandbad, Freibad, Angeln.
Für Golfer: 18-Loch-Kompaktanlage, der natürlichste 18-Loch-Championship-Platz
in Haugschlag (5km), Tennisplätze/Halle, Squash, Indoorgolf, Minigolf, Reiten,
Hallenbad, Sauna. Massage, Frühschoppen unter Linden, Konzerte, Folk-Tanz- u.
Theater-Abende, Stadtfeste, Galerie, Museum, Bauernmarkt. Seminare. Hobbykurse.
Nostalg. Dampfzüge. Gemütliche, noch preiswerte Gasthöfe, Restaurants, Cafés,
Geschäfte.
WINTER:
Schneewandern, Langlaufen (28km Loipen) in verschneiter, romantischer Natur,
Eislaufen, Eisschießen am See.
Die erste urkundliche Erwähnung der nördlichsten Stadt Österreichs ist um 1200 nachweisbar und betrifft die im Westen über der Stadt gelegene Grenzfeste. Die Besiedelung und der Bau der Burg erfolgt durch die Herrschaft Raabs, deren Erben seit 1191/92 die Herren von Hirschberg- Tollenstein sind.Der Ort selbst, unterhalb der Burg gelegen, wird erst 1260 als "Lishawe" genannt. 1386 kommt es unter den Herren von Puchheim zur Stadterhebung. 1398 ist Litschau Schauplatz der Belehnung der Herzöge Wilhelm I. und Albrecht IV. von Österreich durch König Wenzel von Böhmen.Die Stadt wie die umliegende Gegend wird 1431 von Hussiten geplündert, im Dreißigjährigen Krieg fallen Stadt und Burg durch Verrat in tschechische Hände. 1809 sind es französische, 1866 preußische und 1945 russische Truppen, die hier stationiert sind.Wie die meist nur noch im Kern erhaltenen typischen Waldviertler Ackerbürgerhäuser des Stadtplatzes belegen, bildeten Landwirtschaft, Handel und ein differenziertes Kleingewerbe neben den Einkünften aus der Forst- und Teichwirtschaft die Lebensgrundlagen der Stadt. Im 17./18. Jhdt. kommt es zu einer Blüte der Glaserzeugung, im 19. Jhdt. entwickelt sich aus der Heimweberei eine industrielle textile Produktion.
Mit der Seele baumeln, in Litschau !
BILDER ZUM VERGRÖSSERN ANKLICKEN!
![]() |
![]() |
![]() |
![]() |
![]() |
| |
||||
Litschau von oben
Litschau im Frühling - Spring
![]() |
![]() |
![]() |
![]() |
|
![]() |
![]() |
![]() |
![]() |
![]() |
![]() |
![]() |
![]() |
||
Litschau im Sommer - Summer
![]() |
![]() |
![]() |
![]() |
![]() |
![]() |
![]() |
![]() |
![]() |
![]() |
![]() |
![]() |
![]() |
![]() |
|
Litschau im Herbst - Autumn
![]() |
![]() |
![]() |
![]() |
|
![]() |
![]() |
![]() |
![]() |
![]() |
Litschau und Umgebung im Winter
|
![]() |
![]() |
||
![]() |
||||
| |
||||
|
ZIMMERVERZEICHNIS download als .pdf |
Senden
Sie E-Mail mit Fragen oder Kommentaren betreffend Litschau: gaesteservice@litschau.at
Copyright © 2000 Pro Litschau,
Mail an Webmaster
Last modified: 13.05.12